Bund Deutscher Baumeister
Bonn-Rhein-Sieg

   
    
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Jahresausflug der Bezirksgruppe Bonn-Rhein-Sieg
am 29. August 2009
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zum Braunkohle-Tagebau Schloss Paffendorf * Essen im Kloster Sankt Nikolaus * Besichtigung Schloss Dyck mit Führung und der Gartenanlagen.

 

Um 8.00 Uhr fuhren wir mit dem Bus ab Bonn. Zuerst in den Braunkohle Tagebau Hambach. An der Autobahn-Abfahrt Quadrath-Ichendorf wurden wir von dem stellvertretenden Vorsitzenden des örtlichen Geschichts- und Heimatvereins Frechen, Herrn Markus Potes, empfangen.

Er führte uns fachkundig durch das Revier zum Aussichtspunkt des Tagebaus Hambuch. Eine beinahe nicht fassbare Grube, bis 400 m Tiefe zeigt den gewaltigen Eingriff in Mutter Erde. Herr Potes erklärte uns mit der kräftigen Stimme eines Lehrers die Entstehung und den Abbau der Braunkohle.

Dann die Überraschung: Wir sehen eines dieser Riesenungetüme, einen so genannten Absetzer, aus nächster Nähe auf seiner Reise von dem verfüllten Tagebau Bergheim zu seiner neuen Mission im Tagebau Hambach. Für die 12 km lange Strecke benötigt der 5000 Tonnen schwere Koloss insgesamt drei Monate.

Dieser Absetzer mit der Nummer 756 misste eine Länge von 187 m und ist 57 m hoch. Er verfüllt den Abraum wieder in den ausgebauten Tagebau .


Anschließend fuhren wir noch zum Besucherzentrum des RWE Schloss Paffendorf. Hier konnten wir uns im Café stärken sowie die wunderschöne Schlossanlage und den dazugehörenden Park besuchen.

Gegen 12.00 Uhr fuhren wir zum gemeinsamen Mittagessen ins Kloster St. Nikolaus bei Jüchen. Ein religiöser Ort der ehemaligen Landesgartenschau. Mitarbeiter des Ordens der Missionare Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria bewirteten uns. Es gibt ein Dreigängemenü für nur 10,- €, anschließend auf Wunsch noch Kaffee und Kuchen. Nachher war noch ausreichend Zeit, Kloster und Gartenanlage zu besichtigen.

Gegen 14.40 Uhr fuhren wir zum ca. 1,5 km entfernten Schloss Dyck. Mit fachkundiger Führung besuchten wir eines der kunsthistorisch bedeutendsten Wasserschlösser des Rheinlandes. Seit 1999 eine Stiftung wird es zu einem Zentrum für Gartenbaukunst und Landschaftskultur ausgebaut. Das kleine Territorium – im Volksmund „Dyker Ländchen“ genannt – ist bis heute ein einzigartiges Stück Kulturlandschaft geblieben. Schloss, und vor allem die nach englischem Stil gestaltete Parklandschaft mit seltenen Bäumen und Büschen, wurde bei gutem Wetter genossen. Auch hier Abschluss draußen im Café.


Es war für alle Teilnehmer eine Tagesfahrt mit mehreren Höhepunkten.

Manfred Stützer
Referent für Organisation

 

 
 
 
Halbtagesausflug

05. November 2011,
von 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr

- Besichtigung Romanischer Kirchen in Köln

 

Jahresausflug

15. Oktober 2011,
von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr

- zur Wahnbachtalsperre- Trinkwasseraufbereitung
- Führung durch ehem. Baumwollspinnerei Ermen & Engels in Engelskirchen